Sep 12, 2014

watercolor serendipity

Me, exploring a new watercolor app for iPad. Wondering about the confusing icon of a whale with an umbrella. It doesn't resonate with me because it does not look like a watercolor image at all. But it turns out that this is meant to be a metaphor for a watercolor artist's toolbox.
Then serendipity strikes. While I was looking for colorful sample photos to be converted with the app, I took a photo from the TV screen – voilá – Juliette Binoche's painting tin box at Les Amants du Pont-Neuf done with Waterlogue.

Sep 10, 2014

Résumé zum Scoopcamp 2014

Gastgeber Meinolf Ellers (dpa-infocom)
Wenn ich so an das Scoopcamp 2014 zurück denke, muss ich eher kritisch werden. Es gab 3 gute US-Referenten – Burt Herman (storify), Jigar Mehta, Ken Schwenke (NYTimes) – die zur deutschen Journallie gepredigt haben. Das Internet WIRD die Szene grundlegend verändern und es sei JETZT der richtige Zeitpunkt sich damit zu beschäftigen. Hmm. Büschen spät, oder? Innovation geht anders. Immerhin benannte Burt Herman 5 Bereiche, die für die Zukunft des Journalismus entscheidende Bedeutung haben werden:

  1. open source - open sourcing journalism
  2. social media - telling stories by&for small communities
  3. data - find the stories in the vast amount of data
  4. personalization - local news, and news personalized for 1 individual person
  5. new devices - responsive thinking is just an intermediate step. when & where does someone need the info?

Die Stimmung im Kehrwieder-Theater und das Ambiente der Hafencity waren supèrbe, wie auch die Gespräche am Rande der Veranstaltung.

Am Nachmittag war ich im Workshop zu "Bewegtbild und Second Screen”. Aus TV-Sicht ist das der Versuch das Smartphone oder Tablet mit Sekundär-Infos zu bespielen. Das ging an meinen Erwartungen und wohl auch an der Realität vorbei; denn das Tablet in der Hand ist heute eher das Primary Device, und wenn da dann noch eine App des TV-Senders läuft, greife ich zum zweiten mobile Device für den Third Screen.

Ich habe fleißig auf meinem Primary Screen gezwitschert, denn ich fühle mich bei solch Veranstaltungen immer provoziert Querverweise auf andere Talks oder Artikel zu bringen. Aber schaut selbst_

Robot Journalism by Pierre Jaquet-Droz /via
Als Informatiker habe ich mich auch über den Begriff “Roboter-Journalismus” mokiert. Da ist kein Roboter mit Servo-Armen am Werk! Es ist reine Software, Algorithmen, Heuristiken, und etwas Künstliche Intelligenz. Ich weiß nicht, was die “Roboter”-Metapher an dieser Stelle soll.

Das Scoopcamp scheint inzwischen für technisch aufgeschlossene Journalisten ein kleiner aber feiner Pflichttermin zu sein. Das ist gut und wichtig. Ein Camp im Sinne von Barcamp ist es aber nicht. Ein Camp im Sinne von unkompliziertem Meinungsaustausch hingegen schon.

Jul 21, 2014

Michael Ballhaus - Bilder im Kopf



Kameramann Michael Ballhaus schreibt und spricht über sein Leben...



[youtube]

Das Buch Bilder im Kopf ist wunderbar, wenn man Ballhaus schon schätzt und seine Filme kennt. Besonders liebevoll und gut geschrieben sind die frühen Jahre, in denen der pubertierende Michael in der Theatertruppe seiner Eltern den Bühnenphotographen gibt. In Sachen Film hätte ich mir von dem Buch mehr gewünscht. Sicherlich zahlreiche spannende Einblicke hinter die Kulissen, aber für meinen Geschmack zu wenig reflektierend, zu wenig philosophisch. Trotz meiner Kritik aber ein gutes Buch.

Jun 8, 2014

Drei mal Zeit



Eine nie geplante Trilogie über die Zeit ist nun im uxHH Radio zu hören.
  1. Thomas Schramm in der kleinen Laeiszhalle Hamburg im März 2014: Perspektiven und Wahrnehmung von Zeit
  2. Piet Vroon im Radio-Feature von 1993: Drei Hirne im Kopf
  3. Herbert A. Mayer im MCI Oberseminar Hamburg im Juli 2013: Zeit bei der Interaktion von Mensch und Computer



Was mag sie wohl gerade denken?

May 4, 2014

La Rivière - The River - Der Fluss

How to Live in a City” - 20 wunderbar ruhige Minuten über urban space design in New York aus dem Jahr 1964. Dabei ist mir eine Statue des MoMa aufgefallen, die auch vor der Hamburger Kunsthalle aufgebockt ist.



Es ist eine Skulptur namens La Rivière von Aristide Maillol. Das Web ist sich nicht ganz einig, wie viele Abgüsse es gibt. In meiner Recheche habe ich derer zehn gefunden.
  1. La Rivière dans les jardins des Tuileries à Paris
  2. De Rivier. Im Freilicht Skulpturenmuseum in Middelheim bei Antwerpen, Belgien
  3. La Rivière, Jardin De Sculptures À Bruxelles
  4. Der Fluss. Vor der Kunsthalle Hamburg, Cem Basman
  5. The River at the Abby Aldrich Rockefeller Sculpture Garden, des MoMa in New York
  6. The River. Norton Simon Museum, Pasadena, California
  7. The River at the Portland Art Museum
  8. The River at the Virginia Museum of Fine Arts
  9. The River at Martha Stewart’s Garden, Skylands, Northeast Harbor, Maine
  10. The River at CityGarden, St. Louis, Missouri
Es ist insbesondere spannend zu vergleichen, wie die Dame jeweils platziert ist.

Apr 20, 2014

Easter Island Rock’n’Roll


Storytelling is quite en vogue. In fact telling stories is part of the human nature. Things get weird if the story is more convincing than the truth. Word of mouth spreads like wild fire to turn into facts? Is it called urban legends? Viral marketing?
For instance, do you know what happened on Easter Island? Do you know why all the trees are chopped, almost all insular are dead, and many of the famous moai statures are overthrown? These are the ingredients to make up a convincing story of a collapsing culture. Furthermore, it is warning for human kind to be careful with the limited resources on our planet.
For every complex problem, there is a solution that is simple, neat, and wrong. – Henry Louis Mencken
Science can help to discover the truth once conducted with an honest and open minded attitude. Therefore I was impressed by listening to a talk by Terry Hunt and Carl Lipo at the LongNow Seminars. There exists an alternative explanation for toppled statures. And most impressive and surprising, Hunt and Lipo offer a solution how to move a moai with a weight of several tons across the island. Let's rock'n'roll!
A shorter version of the talk has been recorded by the National Geographic – check minute 16 to see a moai dancing:



Is there another lesson in this story than potential collapse of civilizations? For me it's this: Stay alert. Look for the facts. And keep history separated from its interpretation.
Enjoy Easter!

// top photo cc by Olivier iko

Apr 1, 2014

White on White


Brian Eno and Danny Hillis talk about their white period.

Here is my twist on the subject:



It dawned on me that 256 times 256 bytes – 8 bit gif color range all set to white – represent the total random access memory of the Apple //e – stunning!

What about this white on white?  



It is the Mandelbrot set rendered by frax at 2048 x 1536 pixels with the set set to white.

Mar 8, 2014

Werte und Verantwortung mit Weizenbaum und Verplank

Allen Digital Natives, also jenen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, gerade ihnen sei gesagt: Das radikal Neue habt ihr noch vor euch.
Aus "Wer denkt in meinem Hirn?" Die Zeit 11/2014

Ich freue mich, dass der Artikel selbst auf Joseph Weizenbaum zu sprechen kommt. Sonst /nein: trotzdem/ jetzt ich auch noch mal:




Nach Joe Weizenbaum ist Grundlagenforschung nicht wertfrei, denn schon in der Wahl des Forschungsgebietes aus der unendlichen Menge von möglichen Dingen, die man erforschen könnte, liegt ein Werturteil und damit eine Verantwortung für das, was man erforscht.

Hier die ausführliche Quelle: Social and political impact of the long term history of computing, Joe Weizenbaum zur MEDICHI 2007

Und meine zweite Inspiration in diesem Zusammenhang ist Bill Verplank, der u.a. bei einem BayCHI-Vortrag mögliche Paradigmen, bzw. Leitbilder der Computerei erklärt. So sei beispielsweise Apple ultimativ auf dem Weg eine Fashion-Company zu werden.




Im O-Ton erklärt er das selbst atemberaubend viel besser – ab Minute 54 seiner interaction 11-Keynote.

Wo liegt nun google glass?

Wo das selbstfahrende Auto?

Wo die ganzen Games und Gadgets, mit denen Menschen ihre Zeit vertun?

Wo das Internet of Things und die vierte Industrielle Revolution?

Jedem sei seine forschende Spielerei gegönnt. Aber ab einem gewissen Punkt sollte man sich die Leitbilder und die Ethik vergegenwärtigen, die man mit den Systemen entwirft und in Code zementiert.

Feb 27, 2014

Happy Hamburg Dancing



[video] by Carolin Neumann and friends. Read the Making Of here.
I wonder if it makes it into the 24h project as well.

Jan 27, 2014

info plumbing

Information plumbing is the idea to construct a tube system for information to flow.


In my case I aggregate several Hamburg UX blog feeds for the page "Blogs im Fluss". The key piece is the definition of the Y!Pipes. Here is a screenshot from April 2009:


And this is how it looks today:
Read the full story on Information Plumbing, or visit Blogs im Fluss for an update of the Hamburg UX folks.